Rezension: Weihnachten in Grantchester

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Grantchester, 1954: Das Fest der Liebe steht vor der Tür, und sogar der Traum von einer weißen Weihnacht soll in Erfüllung gehen. Für den jungen Priester Sidney Chambers  (James Norton) ist dies die arbeitsintensivste Zeit des Jahres, er jagt von einer festlichen Veranstaltung zur nächsten. Was ihm sehr gelegen kommt, da er so weniger Zeit hat, über seine Verflossene Amanda Hopkins (Morven Christie) nachzudenken. Amanda, mittlerweile hochschwanger und getrennt lebend von ihrem Ehemann, hat in der Nähe ihrer Tante CeCe Unterschlupf gefunden. Sidney liebt Amanda noch immer, aber eine Beziehung der beiden verstöße gegen jegliche gesellschaftlichen Konventionen. Doch nicht nur Sidney hat vor dem Weihnachtsfest alle Hände voll zu tun: So befindet sich Mrs. Maguire in der heißen Endphase der stressigen Plätzchenbackerei und mit seiner Idee, das jährliche Krippenspiel doch einmal als brecht’sches Bühnenstück zu interpretieren, steuert Jungvikar Leonard vorhersehbar auf eine mittlere Katastrophe zu. Nebenbei bemüht sich DI Geordie Keating (Robson Green), seinem wissbegierigen Töchterchen zu erklären, was es mit dem ominösen Begriff „Schoß“ auf sich hat. Dabei ist seine ausweichende Umschreibung, den Schoß als eine Art Handtasche zu definieren, nicht sonderlich dienlich… Mitten in dieser beschaulichen Vorweihnachtszeit geschieht ein Verbrechen. Nachdem die besorgte junge Braut Linda Morgan über das Verschwinden ihres zukünftigen Ehemannes berichtet, beginnen die Ermittlungen, und Pfarrer und Inspector finden sich unvermittelt in einem Striplokal wieder. Als der angehende Bräutigam mit den Eheringen in seinem Mund ermordet aufgefunden wird, ist Geordie entsetzt, zeigt der Mord doch viele Parallelen zu einem ungelösten Fall vor neun Jahren. Geordie und Sidney jagen den Mörder, um den zwei Frauen, die ihrer verlorenen Liebe nachtrauern, Gerechtigkeit zu bringen.  Endlich (!!!) wird Grantchester nun auch im deutschen Free-TV ausgestrahlt, und zwar ab dem Herbst dieses Jahres auf Sat.1 Gold.

 

VÖ: 08.11.2019.

 

Quelle/Fotos: Edel Motion

Fazit:
Das Weihnachtsspecial dürfte Fans der serie ebenso in den Bann ziehen. Es findet sich der selbe britische Krimistil wieder. Die Charaktere überzeugen ebenso nach wie vor. Die Idylle in Grantchester zu Weihnachten trübt, denn bei einer Hochzeit läuft alles anders als geplant. Die Braut ist allein am Altar und der Zukünftige wird mit zwei Ringen ermordet in einem Striplokal aufgefunden. Der Inspector ist also wieder im Einsatz um den Fall zu lösen. Die Geschichte ist sehr unterhaltsam , das Special ist gelungen.

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