Rezension: Ab durch die Mauer aus dem Zoch Verlag

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Ab durch die Mauer nominiert für den Preis „innoSPIEL“
Karneval der Gespenster – ein zauberhafter Spuk

 

Diese Burg hat es in sich. Und das hat jetzt auch eine Jury festgestellt. Ab durch die Mauer aus dem Verlag Zoch ist im Frühjahr in den Handel gekommen und jetzt nominiert für den Preis „innoSPIEL“. Vergangenes Jahr hat die Stadt Essen gemeinsam mit dem Friedhelm Merz Verlag als Veranstalter der Internationalen Spieltage SPIEL erstmalig diesen Preis vergeben. Qualität und ein innovativer Spielmechanismus werden hier ausgezeichnet. Jetzt gehört das Familienspiel mit seinem magnetischen Spuk zu den drei nominierten Spielen. Gekürt wird das Siegerspiel auf der Pressekonferenz der diesjährigen Spiel am 23. Oktober 2019 in Essen.

Graf Drehculas Burg ist wie von Geisterhand getrieben. Hinter den Fenstern suchen die Burggespenster auf oft unergründlichen Wegen nach einem pfiffigen Gewand. Ab durch die Mauer ist ein Karneval der Gespenster für die ganze Familie. Wenn sich die bis zu vier Spieler auf den Weg machen, die Räume der Burg nach Karnevalskostümen zu durchsuchen, müssen sie sich auf viele Überraschungen gefasst machen. Denn die Kleiderkammer ist plötzlich nicht mehr da wo sie war. Auf dem Spielfeld sind mit Magneten versehene Bodenschieber, die einen Spuk nach dem anderen aufs Tableau bringen. Bei jedem Zug dürfen drei von vier magischen Zügen ausgewählt werden, deren Effekte oft nicht vorhersehbar sind. Manchmal kann man durch Mauern gehen oder andere Gespenster wie von Geisterhand wegbewegen. Auch kann der Spielplan um 90 Grad gedreht werden. Wurde für jedes Körperteil eine Verkleidungskarte gesammelt, ist das Gespenst ausgehfertig für den Karnevalsabend.

Ab durch die Mauer von Jürgen Adams, illustriert von Victor Boden, verblüfft immer wieder aufs Neue mit seinen überraschenden Wendungen im Spiel. Ein gutes Gedächtnis und genaue Beobachtung sind gefragt. Für 2- 4 Spieler ab 7 Jahren, Preis zirka 35 Euro.

 

Infos:

Zoch Verlag, 90765 Fürth, www.zoch-verlag.com

Quelle/Fotos: Zoch Verlag

 

Fazit:
Das Spiel macht bereits auf dem ersten Blick bereits einen sehr hochwertigen Eindruck. Das Spielbrett selbst und das Zubehör überzeugen durch hohe Qualität. Das Spiel wird ab 7 Jahren empfohlen, aber durch die gut verständlichen Regeln ist das Spielen auch von jüngeren durchaus möglich.  Der Aufbau ist schnell erledigt. Dann muss durch geschicktes Ziehen und Schieben der dafür vorgesehenen Stangen sein Ziel erreicht werden. Nicht immer ist dies beeinflussbar, manchmal entscheidet auch der Zufall. Das Spiel ist nicht zu lang und macht Spaß. Logik und Voraussicht sind hier gefragt. Ein tolles Familienspiel.

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